Empfehlungen des Hebammenverbandes im Umgang mit Corona bei Schwangerschaft
- Generell Besuchskontakte auf ein Minimum reduzieren.
- Vorher telefonisch erkundigen, ob ein aktueller begründeter Verdacht auf eine Infektion besteht.
- Prüfen, ob eine Beratung per Video oder Telefon möglich und sinnvoll ist.
- Für Kurse und Kursinhalte (Geburtsvorbereitung, Rückbildung) Online-Möglichkeiten beziehungsweise digitale Leistungsmöglichkeiten prüfen.
- Termine bei Verdacht auf eine Infektion, wenn medizinisch vertretbar, verschieben.
- Auf eine umfassende Handhygiene achten: gründliches Händewaschen zu Beginn und zum Abschluss des Besuchs. Körperliche Untersuchungen auf ein Minimum reduzieren.
- Bei direktem Kontakt so gut wie möglich Abstand halten – insbesondere auch zu anderen Familienmitgliedern.
- Familienmitglieder sollten sich in einem anderen Raum aufhalten, wenn sie nicht notwendig beim Gespräch oder bei der Untersuchung sind.
- Im Falle der Infektion einer Schwangeren oder Wöchnerin rät der Deutsche Hebammenverband dazu, mit Mundschutz (FFP2-Maske) und Handschuhen zu arbeiten.
- “Schwangere und Wöchnerinnen können schwangerschafts- oder wochenbettbedingt Symptome aufweisen, die Covid-19 ähneln, zum Beispiel Fieber nach vorzeitigem Blasensprung. Bei Ungewissheit sollte eine Differenzialdiagnostik veranlasst werden, (…) und ggf. ein Abstrich zum Test auf Covid-19 abgenommen werde”, rät der Verband. Bis zum Vorliegen des Abstrichergebnisses oder einer anderen gesicherten Diagnose sollte die Frau als Covid-19 positiv behandelt werden.“

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